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MEM Bauchemie

MEM Trockene Wand Injektion flüssig Bohrloch Horizontalsperre Verkieselung 10 L

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Artikelnummer: 20067513;0
  • Bildet eine dauerhafte Horizontalsperre im Mauerwerk
  • Für trockene und feuchte Wände innen und außen
  • Für Beton, Kalksandstein, Ziegel und Porenbeton
  • Lösemittelfrei mit Microcarbonfasern
  • Verarbeitung über zuvor gesetzte Bohrlöcher
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MEM Trockene Wand Injektion flüssig Bohrloch Horizontalsperre Verkieselung 10 L

Die MEM Trockene Wand Injektionsflüssigkeit dient zur Sanierung von Mauerwerk mit aufsteigender Feuchtigkeit. Beim Injektionsverfahren verteilt sich die niedrigviskose Flüssigkeit durch die Kapillarwirkung im Baustoff und bildet eine neue, dauerhafte Horizontalsperre. Dabei werden Poren verschlossen und ein hydrophobierender Film gebildet. Die lösemittelfreie Flüssigkeit lässt sich im Innen- und Außenbereich einsetzen.

Die Injektionsflüssigkeit eignet sich für übliche Mauerwerke wie Beton, Kalksandstein, Ziegel und Porenbeton und kann sowohl bei trockenen als auch bei feuchten Wänden verwendet werden. Für Mauerwerk ohne Hohlräume wird die erste Bohrlochreihe etwa 10 cm über dem Fußboden angeordnet. Die Bohrungen erfolgen in einem Winkel von 30 bis 40° bis zu einer Tiefe von zwei Dritteln des Mauerwerks. Der Bohrlochdurchmesser beträgt 10 bis 12 mm, der Abstand höchstens 10 cm. Eine zweite, versetzte Reihe wird etwa 5 bis 6 cm darüber gesetzt. Anschließend werden MEM Trockene Wand Injektionstrichter eingesetzt und kontinuierlich mit Flüssigkeit befüllt, bis das Mauerwerk gesättigt ist. Der Injektionsvorgang dauert in der Regel 6 bis 14 Tage und sollte nicht unterbrochen werden. Danach werden die Bohrlöcher mit MEM Trockene Wand Bohrlochschlämme verschlossen. Bei vorhandenen Hohlräumen müssen diese bereits vor der Injektion verfüllt werden. Bei nichtsaugendem Natursteinmauerwerk wie Granit werden die Bohrungen ausschließlich in die Fugen gesetzt. Die Verarbeitungstemperatur liegt zwischen +5 °C und +30 °C. Bei zwei Bohrlochreihen beträgt der Verbrauch je nach Saugfähigkeit und Wandstärke ca. 4 bis 6 l pro laufendem Meter.

Setzen Sie die Injektionsflüssigkeit ein, wenn im Mauerwerk eine neue Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit hergestellt werden soll. Das Verfahren ist sowohl für Innenwände als auch für Außenwände geeignet und lässt sich an unterschiedlichen Mauerwerksarten anwenden. Bei älteren Mauerwerken mit Hohlräumen werden diese zunächst mit Bohrlochschlämme gefüllt, bevor die eigentliche Injektion beginnt. Bei Granit und anderem nichtsaugendem Naturstein erfolgt die Behandlung dagegen gezielt über die saugfähigen Fugen. Nach dem Aufbau der Horizontalsperre beginnt die Trocknungsphase der Wand. Soll die noch feuchte Fläche anschließend verputzt werden, ist MEM Sanierputz Classic als Sanierputz vorgesehen.

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